Die Nationallotterie kann stolz sein. Sie hat zwar keinen Rekord gebrochen, hat jedoch auch in einem Krisenjahr ihren Umsatz leicht gesteigert. 46,4 Millionen Euro hat sie als Gewinn erwirtschaftet, das ist ein Plus von 3 Prozent. 53 Millionen Euro wurden als Gewinn ausgeschüttet, 7 Millionen gingen an die Händler.
Für diesen Zuwachs sorgte vor allem das beliebte „Euro Millions“, das 19,5 Millionen einbrachte. Das ist fast doppelt so viel wie das Lotto, mit 10,8 Millionen Euro. Auch „Zubito“ ist weniger beliebt als in den Anfangsjahren, im Gegensatz zu den Rubellosen, die leicht zusetzten. Beide Gewinnspiele schlagen mit rund 7 Millionen Euro zu Buche.
Eine ganz neue Kundschaft versucht die Nationallotterie mit den in Frankreich sehr erfolgreichen Pferdewetten zu gewinnen. Sie haben unter dem Strich im ersten Jahr des Angebotes immerhin ein halbe Million eingebracht.
Hilfe wird anders gebraucht
Verteilt werden die Gelder der Nationallotterie an erster Stelle an den Nationale Solidaritätsfonds. Er bekommt mit 4,8 Millionen ein Viertel des erwirtschafteten Geldes. 3,2 Millionen Euro teilen sich die Sozialbüros der Gemeinden. Eine Million Euro gehen an das Olympische Komitee, 600.000 Euro an den Nationalen Kulturfonds. 1,150 Millionen bekommen das Rote Kreuz, die Caritas und die „Ligue médico-sociale“. Vier Millionen Euro teilen sich Hilfswerke wie die Stiftung EME, die Konzerte in Krankenhäuser und Altersheimen veranstaltet, ein sozialer Dolmetscherdienst, bei dem 50 Übersetzer in 31 Sprachen kranken Menschen helfen, die Parkinson-Hilfsorganisation, Hëllef Doheem, die Stiftung Servais, Natur und Umwelt, sowie die Paralympics.
Seit einem Jahr unterstützt die Aktion „stArt-up“ junge, unabhängige Kunstschulabsolventen bei ihrem ersten Projekt. 14 Künstler haben sich letztes Jahr die 224.112 zur Verfügung gestellten Euro geteilt.
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