Michel Wurth, der kommendes Jahr seinen 60. Geburtstag feiern wird, zieht sich im April 2014 aus dem Generalmanagment des ArcelorMittal-Konzerns zurück. Das wurde am Mittwoch bekannt. Er soll jedoch Mitglied des Verwaltungsrats der Gruppe werden. Damit würden an der Konzernspitze drei Luxemburger sitzen: Michel Wurth, Ex-Wirtschaftsminister Jeannot Krecké und Prinz Guillaume.
Wurth kann auf eine lange Karriere innerhalb des weltgrößten Stahlkonzerns zurückblicken. Im Jahre 1979 wurde er von der Arbed als Finanzanalyst eingestellt. Bereits 1983 wird er zum Chef des Bereiches „Financial Studies and Forecasts Department“ genannt. Ein paar Jahre später, 1992, wird er zum Generalsekretär der Arbed. Nach vier weiteren Jahren wird er Finanzchef der Arbed, einen Posten den er bis 2005 (also auch bei Arcelor), beibehalten wird. Hinzu gesellt sich der Posten als Vize-Präsident des „management board“ der Gruppe. Heute, bei ArcelorMittal, ist er weiterhin Mitglied im „Management Board“ und zudem zuständig für zuständig für den Bereich „Long Carbon Worldwide.“
Michel Wurth ist aber auch Mitglied in mehreren Verwaltungsräten. Dazu zählt die Unternehmensgruppe ArcelorMittal Luxembourg, in der alle Luxemburger Werke des Konzerns zusammengelegt sind. Hier fungiert er als Präsident des Verwaltungsrates – einen Posten, den er auch weiter behalten wird.
Die Zahl der Luxemburger innerhalb den Führungsgremien von ArcelorMittal wird somit kleiner. Nico Reuter, Vizepräsident des Bereichs Langstahl Europa, soll nächstes Jahr in Rente gehen.
ArcelorMittal teilte am Mittwoch mit, dass es seine Organisationsstruktur geändert hat, um sie zu vereinfachen. Der Tätigkeit des Konzerns wird nach Regionen gemanagt werden. Aditya Mittal wird die Flachstahl- und Langstahlbereiche in Europa verantworten.
Zu Demaart
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