Grünen-Präsident Christian Kmiotek unterstrich, die jetzige Dreierkoalition sei genau die Konstellation, die Luxemburg brauche, um den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Kmiotek mahnte aber, eine Partei müsse sich ständig erneuern, sowohl auf lokaler wie auf nationaler Ebene. Das habe das Beispiel der DP in Differdingen gezeigt. Man dürfe nicht auf Personen setzen, sondern müsse die Politik als Mannschaftarbeit sehen, so Kmiotek. Die Präsidentin von «déi gréng», Sam Tanson, erklärte, die Partei sei nicht als großer Gewinner aus den Wahlen hervorgegangen. Deshalb müssten die Grünen zeigen, dass sie verantwortungsvoll mit den Zügeln umgehen, die ihnen von der Bevölkerung in die Hände gegeben wurden. Kritik übte Tanson an der CSV, die sich noch immer nicht so ganz mit ihrer Oppositionsrolle abgefunden habe.
EU-Wahl: Turmes als Spitzenkandidat
Kmiotek unterstrich, dass es nicht nur wichtig sei, auf nationaler Ebene grüne Politik zu machen, sondern auch in Europa. Deshalb würden „déi gréng“ dieses Jahr mit einem «guten Programm und einer starken Mannschaft» in die Europawahlen ziehen. Angeführt wird die grüne Liste vom derzeitigen EU-Abgeordneten Claude Turmes.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können