Dies weil Luxemburg ein EU-Mitbegründer und die Sprache ein Teil der nationalen Identität sei.
Die Initiative, so heißt es in einer Mitteilung, habe nie verlangt, dass alle europäischen Texte auf Luxemburgisch übersetzt würden, obwohl auch dies ein Recht wäre, auf das Luxemburg bestehen könne. So würden alle Dokumente auf Katalanisch und auf Maltesisch übersetzt werden.
Es gehe der Initiative lediglich darum, dass die Sprache anerkannt werde; es sei kein Problem, wenn die EU-Texte für Luxemburg weiter auf Französisch verfasst würden.
Der Parlamentspräsident habe die Regierung aufgefordert, zu den Forderungen der Initiative Stellung zu beziehen, was denn nun auch geschehen sei. Die Regierung habe mitgeteilt, dass, ehe die Sprache auf europäischer Ebene anerkannt werden könne, diese erst in der Verfassung verankert werden müsse, was bei der anstehenden Verfassungsreform denn auch geschehen soll.
Frechheit gegenüber dem Luxemburger Volk
Die Regierung, so die Initiative, sei allerdings nicht bereit, sich für eine europäische Anerkennung einzusetzen, womit sie einen Teil unserer Identität aufgebe.
Dies sei für die Initiative und für einen großen Teil der Bevölkerung unverständlich. Die Sprache eines Mitbegründers der EU könne nicht von dieser anerkannt werden, wenn die eigene Regierung dies nicht verlange. Dies sei eine Frechheit gegenüber dem Luxemburger Volk.
Die Regierung hatte aufgrund der Petition unterstrichen, dass eine Anerkennung als europäische Sprache die Übersetzung aller gemeinschaftlichen Texte nach sich ziehen würde, und das obwohl unsere eigenen Gesetzestexte auf Französisch seien.
Zu Demaart
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