Die Kooperation zwischen privaten und öffentlichen Forschungseinrichtungen ist ein Schlüsselelement der Raumfahrtentwicklung in Luxemburg und somit fester Bestandteil des ESA-Programms (Europäische Weltraumorganisation), so François Biltgen, Minister für höhere Schulbildung und Forschung, in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Marcel Oberweis (CSV). So beteiligt sich etwa das öffentliche Forschungszentrum (Centre de Recherche publique) CRP-Gabriel Lippmann mit zwei Abteilungen an der Weltraumforschung. Die Abteilung Umwelt und Agrobiotechnologie ist aktiv im Bereich der Erdbeobachtung während die Abteilung Wissenschaft und Materialanalyse neue Materialien, Oberflächenbehandlung und Nano-Partikel für die Raumfahrt erforscht. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit privaten Partnern wie Convis, LuxSpace, Hitec Luxembourg und Dupont de Nemours.
Auch das CRP-Henri Tudor arbeitet in den Bereichen Satellitenkommunikation und Materialien mit privaten Firmen wie u.a. Cybercultus, Euro-Composites, Gradel, Luxspace oder SES Astra zusammen. Etwa 90 Mitarbeiter aus den beiden öffentlichen Forschungszentren sind an den verschiedenen Raumfahrtprojekten beteiligt, so der Minister.
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