Die A13 kann nun nach einem jahrelangem juristischem Ringen doch noch fertiggestellt werden. Das Teilstück Hellingen der Saarautobahn geht an den Luxemburger Staat. Der Landbesitzer wurde enteignet. Das entschied das Bezirksgericht in Luxemburg.
Nachhaltigkeitsminister Claude Wisler hat bereits die Straßenbauverwaltung damit beauftragt mit den Vorbereitungsarbeiten zu beginnen. Am 13. Mai werden archäologische Sondierungen sowie geotechnische Prüfungen durchgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung am Freitagnachmittag. Es wird damit gerechnet, dass die Bauarbeiten am 1,4 Kilometer langen Teilabschnitt im Herbst 2014 beginnen und möglicherweise zwei Jahre in Anspruch nehmen werden. Die Kosten belaufen sich auf 20 Millionen Euro.
Der gefährliche Teilabschnitt, genannt „Bypass Hellingen“ hat bei den Autofahrern täglich für Unmut gesorgt. Der endgültige Autobahnausbau auf Luxemburger Seite wurde seit 15 Jahren von einem Landbesitzer verhindert.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können