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Kreckés kurzsichtige Energiepolitik

Kreckés kurzsichtige Energiepolitik

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Der nationale Aktionsplan für erneuerbare Energien von Wirtschaftsminister Jeannot Krecké ist ein energiepolitischer Rückschritt, sagen déi gréng.

Die gesteckten Ziele, vier Prozent vom Gesamtenergieverbrauch durch alternative Energien zu decken, liege hinter den Möglichkeiten.

Die Partei beruft sich dabei auf eine Studie des Fraunhofer Instituts. In dem Papier aus dem Jahr 2006 geht man von acht Prozent und mehr aus.
Siehe auch:
Überall Windräder geht nicht…

Wie bereits beim Klimaschutz, wird Luxemburg seine Ziele auch im Bereich der erneuerbaren Energien zu Großteil durch Freikauf und Importe angehen, heißt es am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Die déi gréng kritisieren dabei die kurzsichtige Energiepolitik des Ministers und sprechen von einer Angst bei der Finanzierung für den Ausbau erneuerbarer Energien in Luxemburg.

Dabei könnte gerade beim massiven Ausbau dieser Sparte tausende von neuen Arbeitsplätzen enstehen, heißt es.

Kritik gibt es auch an den Plänen, den Einsatz von Biosprit in Luxemburg auszubauen. Hier gebe es Warnungen von Entwicklungs- und Umweltorganisationen. Selbst das EU-Parlament habe Vorbehalte bei dem Thema.

tageblatt.lu