„Ein vorsichtiges Budget“ bedeutet auch, dass keine neuen Großprojekte in Angriff genommen werden. „Angefangene Projekte werden weitergeführt. Angedachte werden noch einmal überprüft“, so Vera Spautz in ihrem ersten ausführlichen Interview als Bürgermeisterin der zweitgrößten Stadt des Landes, das am Donnerstag im Tageblatt erscheint.
Dabei scheint es ein erstes Jahr als Bürgermeisterin zu werden, in dem vieles noch einmal auf den Prüfstand gelegt wird. Doch nicht nur Infrastrukturfragen stellen sich in Esch. Auch zu Themen wie Sicherheit und Sicherheitsgefühl, Sauberkeit und Lebensqualität bezieht Vera Spautz klar Stellung.
Acht Jahre in der Chamber
Vera Spautz, am linken Rand der LSAP stehend, saß acht Jahre in der Chamber. Kein Wunder also, dass sie auch zu nationalpolitischen Themen eine Meinung hat. Besonders die angekündigte „soziale Selektivität“ bereitet ihr dabei Sorgen. Auch im Hinblick darauf, was dies in letzter Konsequenz für die Gemeinden bedeuten könnte. „Die Verantwortung wird abgewälzt auf die Gemeinden und die Sozialämter. Wir müssen dann finanzieren, was an anderer Stelle eingespart wird“, befürchtet Vera Spautz eine mögliche Entwicklung, wenn der Staat im sozialen Bereich spart.
Was Vera Spautz zur Escher Schullandschaft zu sagen hat, ob Esch vielleicht zu schnell gewachsen ist, was die neue Bürgermeisterin von den Diskussionen und Klagen über Geschäftsschließungen und hohe Parkgebühren hält und noch viel mehr erfahren Sie als Leser der Donnerstagausgabe des Tageblatt.
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