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Irgendwann die «richtige» Tour und eine WM?

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Der Standort Belval hat u.a. die Uni Luxemburg "an Land gezogen" und fängt nun ebenfalls an, Großereignisse anzuziehen bzw. mittels dieser Veranstaltungen verstärkt Werbung für sich selbst zu machen.

Der Sport war in dieser Hinsicht Vorreiter und sportlich geht es auch weiter mit Gala Tour de France und Belval Plaza Roadshow.

Logo" class="infobox_img" />Eben noch die Sieger-Pose in der Tour de France, am 24. Juli auf Belval zu Gast: Marcel Kittel.

Internet

www.acccontern.lu

www.kulturlaf.lu

www.roadshow.lu

Der «Lux-Airport Escher Kulturlaf» war der allererste, der sich «traute» und erlebt am kommenden 7. September seine siebte Auflage. Ziel dieses speziellen Volkslaufs war stets die Verbindung von Sport und Kultur, aber auch die beiden «Städte» – Belval und das Escher Zentrum – läuferisch zu verbinden, wie Organisations-Chef Martin Kox noch vor kurzem betonte. Auf Belval selbst hat das Stichwort Kultur drei Aspekte: Industriegeschichte, moderne Architektur und Rockhal.

Öffentlicher Transport ist das A und O

Architektonisch reizvoll zwischen modernen Gebäuden und Hochöfen hatte sich auch als nächster Organisator der Basket Esch die place de l’Académie ausgesucht, um seinen Streetball aufzuziehen. Am 6. Juli fand das Agora-Streetball-Turnier so bereits zum sechsten Mal statt.

Die beiden nun kommenden Events gehen einen Schritt weiter, auch und vor allem was den Zuschauerzuspruch angeht. Sowohl für das Rad-Kriterium am 24. Juli wie auch die Roadshow am 15. September werden Tausende Schaulustige erwartet. Die beiden jeweiligen Veranstalter wie auch die beiden Gemeinden setzen in dieser Hinsicht voll auf den öffentlichen Transport. Besonders mittels Zug via Belval-Gare – aussteigen, neben der Rockhal die Treppe runter, und man ist in beiden Fällen mittendrin im Geschehen. Spezialzüge sind denn auch bereits von der CFL organisiert; Details dazu und zu den anderen Transport-Möglichkeiten bzw. Auffang-Parkings mit Shuttle-Service finden sich auf den betreffenden Internet-Seiten.

In puncto Zuschauerzuspruch und Nutzung des öffentlichen Transports könnten sowohl Gala Tour de France wie Roadshow Tests in Lebensgröße für „mehr“ sein (das «T» berichtete). Bei der Vorstellung der Gala warf der Escher Sportschöffe Henri Hinterscheid schon mal munter die «richtige» Tour de France, mit Belval als Etappen-Ziel, in die Runde. Ein Zeitrahmen ist hier noch nicht absehbar, dafür offenbarte aber Georges Engel, Bürgermeister von Sanem, den schon recht konkreten Plan seiner Gemeinde, für 2018 die Cyclocross-Weltmeisterschaft auf den Standort holen zu wollen. Bedingung dafür wäre die Organisation eines Weltcup-Rennens ein Jahr zuvor an gleicher Stelle.

Auf den Werbeeffekt und die Anziehungskraft einer Tour-Etappe vor der Belvaler Skyline braucht man nicht weiter einzugehen, und wer die Cyclocross-verrückten Belgier kennt, weiß, dass diese zu Zehntausenden zu einer WM „vor der Haustür“ pilgern werden.

Man darf also gespannt sein, wie sich diese Dossiers entwickeln und was eventuell noch dazukommt. Wie sagte doch Guy Klepper, Vorsitzender der Belval-Entwicklungsgesellschaft Agora: «Wir sind froh über jedes Event, das Werbung für den Standort Belval macht.» Vielleicht hatte er ja schon etwas im Hinterkopf … Wundern würde es nicht, denn allem Anschein nach ist der Standort dabei, zu einer Erfolgsstory zu werden.

Schleck, Kittel, Coulthard und Co.

Noch kurz aber ein Blick auf Gala Tour de France und Roadshow geworfen. Für den 24. Juli ist die Teilnahme der Luxemburger Profis Schleck & Schleck, Didier, Jungels, Gastauer und Drucker sicher. Von Tour-de-France-Stars dürfte bis jetzt die Teilnahme des dreifachen Etappensiegers Marcel Kittel aus Deutschland in trockenen Tüchern sein.

Aufhänger der Roadshow am 15. September ist bekanntlich das Formel-1-Weltmeister-Team Red Bull. Pilotiert wird der F1-Bolide bei den Show-Runs von David Coulthard. Insgesamt werden Autos aus 18 verschiedenen Rennserien oder Kategorien für Motorsport-Action sorgen, darunter auch der deutsche Rallye-Meister 2012, Mark Wallenwein, sowie die Luxemburger Hauser-Brüder mit ihrem GP2-Renner.