Er reagierte bei dieser Gelegenheit auf die Vorwürfe des Fraktionschefs der LSAP Alex Bodry, der nach dem Kongress der Christlichsozialen nicht so recht an die angekündigte Erneuerung der Partei glauben wollte.
Die CSV werde sich den Sommer über erneuern: Dabei sei die Überarbeitung der Statuten von den entsprechenden Parteigremien vorgesehen. Auf politischer Ebene würden Arbeitsgruppen eingesetzt, die verschiedene Themenbereiche behandeln und einem nächsten Kongress vorlegen würden.
„Keine großen Kurswechsel“
«Bombastische Änderungen», seien nicht zu erwarten, so Spautz, der unterstrich, die CSV habe ein gutes Wahlresultat erreicht, obwohl sie in die Opposition musste.
Gespannt gab er sich, wie die von der neuen Regieurung angekündigten zehnprozentigen Einsparungen in den Ministerien zu erreichen seien.
Der CSV-Präsident wollte im Verlauf der Sendung nicht ausschließen, dass von den 23 CSV-Abgeordneten einige die Oppositionsbank in den kommenden Monaten verlassen würden. Immerhin, so Spautz, würden zwei Drittel der CSV-Abgeordneten nicht über eine Alternative zur Parlamentsarbeit nachdenken, was heißt, dass sieben bis acht Abgeordnete dies tun.
Zu Demaart
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