In Belgien hat die Politik Entgegenkommen gezeigt. Die Landwirte werden finanziell unterstützt. Verständnis und konkrete Maßnahmen erhoffen sich auch Luxemburgs Bauern. Sie treffen sich am Dienstagmorgen mit Landwirtschaftsminister Fernand Etgen (DP).
Ihren Forderungen Nachdruck verleihen soll die Manifestation, die zeitgleich vor dem Ministerium stattfindet. Nur zwei Traktoren waren knapp vor Sitzungsbeginn auf der Place Clairefontaine angekommen. Weitere 69 seien unterwegs, hieß es. Tatsächlich rückten im Laufe des Morgens immer mehr Maschinen an. Gegen 11 Uhr ging es dann so richtig los mit Böllerschüssen und Hupen.
Sondertreffen in Brüssel
Auch den Luxemburger Bauern machen sinkende Preise bei Milch und Fleisch zu schaffen. Bei der Milch fiel der Preis von 37 auf 27 Cents pro Kilo. Eine der Ursachen für den Preisverfall ist unter andrem das Russland-Embargo.
Die europäischen Agrarminister wollen am 7. September bei einem Sondertreffen in Brüssel über die angespannte Lage beraten. Tausende Bauern werden nach Angaben von Verbänden dann zu Protesten in die belgische Hauptstadt kommen. Es wird ein Verkehrschaos befürchtet.
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