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Geldwäsche boomt

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Bei der Finanzaufsicht der Justiz (CRF) wurden im letzten Jahr weniger Dossiers behandelt als im Vorjahr. Die Zahl der Geldwäsche-Affären aber stieg.

Die Finanzaufsicht der Justiz (CRF) stellt bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz fest, dass im letzten Jahr im allgemeinen weniger Dossiers als im Vorjahr behandelt wurden. Dieser Rückgang wird durch eine Änderung der Prozeduren eines großen Finanzakteurs im Zusammenhang mit dem elektronischen Handel im Laufe des Jahres erklärt. Weitere Details wurden nicht genannt.

Die Zahl der Geldwäsche-Dossiers stieg 2013 aber um 21 Prozent. Auch die Anzahl der Verurteilungen erhöhte sich um 14 Prozent, so das Justizministerium in einer Mitteilung.

2013 gingen 4.891 Dossiers bei der CRF ein. In 2.993 Fällen wurden Informationen an eine ausländische Behörde weitergereicht. In 31 Fällen kam es zu einer Sperrung der Konten. Die Geldwäschezelle leitete 324 Dossiers weiter an die Staatsanwaltschaft in Luxemburg und in Diekirch. In 169 Fällen kam es zu einer Strafverfolgung wegen Geldwäsche. Im letzten Jahr wurden von der Justiz 87 Verurteilungen wegen Geldwäsche ausgesprochen. 165 Personen waren davon betroffen.

Die Geldwäsche stellt eine der Prioritäten der EU dar. Die EU-Vorschriften im Kampf gegen die Geldwäsche und die Finanzierung des Terrorismus wurden im März verschärft.