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Funk hat nicht gewunken

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Marcel Funk, letzter Luxemburger im Cargolux-Vorstand, verlässt das Unternehmen. Er stellt klar, dass das berüchtigte „Wing Wave“ Manöver nichts mit seinem Rücktritt zu tun hat.

Der letzte Luxemburger im Cargolux-Vorstand geht. Marcel Funk arbeitete 40 Jahre für das Luxemburger Frachtunternehmen. Zuletzt war er im Vorstand für die Flug-Operationen verantwortlich.

In den Medien wurde viel über den Abgang spekuliert. Offiziell wurde nichts bekannt gegeben und von der Unternehmerseite hieß es knapp, man habe sich „im Guten“ getrennt. Nun möchte Funk den Spekulationen in Bezug auf seinen Namen ein Ende setzen.

«Wing Wave»

Am Donnerstag weist Marcel Funk in einer Mitteilung Spekulationen über ihn als «Wing Wave»-Piloten entschieden zurück. Er sei bei dem riskanten Flugmanöver vom September 2014 an Bord der Boeing 747-8F gewesen, habe aber nicht im Cockpit gesessen. Dort seien «ein anderer Management Capitain» und «ein «First Officer» gewesen. Damit stellt Funk klar, dass das gefährliche Manöver nichts mit seinem Rücktritt zu tun hat.

Am 1. Oktober war ein Video eines spektakulären Cargolux-Manöver im Netz aufgetaucht. Die Cargolux hatte ihre 11. Frachtmaschine der neuen Baureihe 747-8F in Empfang genommen. Das nagelneue Flugzeug mit der Kennung «LXVCJ»» war Stunden vorher im Boeing-Werk in Seattle in den USA gestartet. Kaum war das Flugzeug abgehoben, schien der Pilot zum Abschied mit dem rund 200 Tonnen-Flieger zu winken. Das gefährluche Manöver hatte beinahe einen Absturz provoziert.

In den Unterlagen der „Crew assigned to trip“ waren die Namen der beiden Cargolux-Vizepräsidenten Marcel Funk und Wieger Ketellapper, sowie der Name des technischen Piloten, Benedikt Stock vermerkt.

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