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Ex-Arbed-Gebäude von Gerüst verdeckt

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Der Ex-Hauptsitz von ArcelorMittal auf dem Rousegärtchen wird zurzeit renoviert. Das ganze historische Bauwerk wurde deswegen "verpackt".

Der ehemalige Sitz des Stahlkonzerns ArcelorMittal wird renoviert. Das sogenannte „Arbed-Gebäude“ wurde im letzten Jahr von der Sparkasse BCEE gekauft, als der Stahlriese es abstoßen wollte. Die BCEE sagte gegenüber dem Tageblatt:

„Die BCEE wird das Arbed-Gebäude für eigene Zwecke nutzen und dort mehrere Abteilungen sowie Formations- und Konferenzräume unterbringen.“ Die BCEE gedenke, Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres einzugsfertig zu sein. „Bisher läuft alles nach Plan. Die aktuellen Arbeiten haben insbesondere mit der notwendigen und Denkmalschutz entsprechenden Sanierung des 90 Jahre alten Daches zu tun.“ Das erkläre auch das hohe Gerüst, das dort derzeit aufgebaut ist.

Vor fast hundert Jahren gebaut

Das Sandsteingebäude war in den Jahren 1920 bis 1922 auf dem Plateau Bourbon errichtet worden und wurde seitdem als Geschäftssitz des Luxemburger Stahlproduzenten genutzt. 1940 bis 1945 war der Bau der Sitz der Zivilverwaltung von Gauleiter Gustav Simon.

2013 war das Arbed-Gebäude an der Avenue de la Liberté in Luxemburg-Stadt aus Kostengründen vom Stahlkonzern ArcelorMittal eingemottet worden. Im November des letzten Jahres dann wurde bekannt gegeben, dass das Gebäude an die BCEE verkauft wurde. Das Arbed-Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist jedes Jahr die Kulisse für die Militärparade am Nationalfeiertag.

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