Die eigentlichen Arbeiten haben am 4. Mai dieses Jahres begonnen und bereits jetzt nimmt das Projekt Form an. Die Fahrspur ist eindeutig zu erkennen. Zwischen dem Bahnhof neben der „Rout Bréck“ und dem Bahnhof im Pfaffenthal liegen knapp 39 Höhenmeter Unterschied. Unten im Pfaffenthal wird ein zweistöckiger Bahnhof entstehen. Die Zugpassagiere können vom Gleis über Rolltreppen oder per Lift ins oberste Stockwerk gelangen und dann von hier aus die Standseilbahn bis zum Kirchberg nehmen.
Die Eckdaten
• Zwei Gleise sind für die Standseilbahn vorgesehen.
• Auf einem Gleis fahren zwei Kabinen im Wechsel hinauf bzw. hinab.
• Das Gefälle beträgt rund 20 Prozent.
• Eine Kabine kann bis zu 168 Menschen befördern.
• Die Kabinen benötigen 63 Sekunden, um die knapp 200 Meter zurückzulegen.
Zwei Gleise sind für die Bahn vorgesehen. Jeweils zwei Kabinen fahren paarweise auf zwei Gleisen, zwei kommen von oben, die anderen zwei von unten. In der Mitte verdoppeln sich die Gleise, damit die Kabinen sich gegenseitig ausweichen können. „Insgesamt können die vier Kabinen rund 7.200 Passagiere pro Stunde befördern“, erklärt der zuständige Ingenieur Claude Brinck.
Standseilbahn
Auf einer Länge von insgesamt 75 Metern fährt die Standseilbahn durch eine sogenannte „Tranchée couverte“. Auf dieser werden erneut Bäume angepflanzt und ein Wanderweg läuft hier entlang. Insgesamt misst die Strecke knapp 200 Meter. In genau 63 Sekunden gelangen die Passagiere mit der Standseilbahn noch oben.
98 Millionen Euro wurden für das Projekt veranschlagt. Von den Verantwortlichen hieß es am Donnerstag, dass die Arbeiten in der Planung liegen. Man hofft darauf, dass die Standseilbahn im Dezember 2017 operationell ist.
Zu Demaart













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