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Entscheidung vertagt

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Im Juli 2011 ereignete sich ein schwerer Unfall auf der Autobahn A6. Dabei kamen zwei Personen ums Leben. Das Urteil in diesem Prozess wurde am Mittwoch vertagt und soll nun am 30. Oktober gesprochen werden.

Der Zwischenfall ereignete sich am 17. Juli des Jahres 2011 gegen 1.30 Uhr auf der Autobahn A6 in Richtung Arlon bei der Ausfahrt Strassen. An dem Abend habe es sehr stark geregnet. Ein erstes Fahrzeug geriet ins Schleudern und rannte gegen die Leitplanken. In dieser ersten Phase entstand an dem Fahrzeug, in dem eine Familie saß, leichter Materialschaden. Die vier Insassen verließen ihr Auto und standen auf dem Pannenstreifen. Kurze Zeit später geriet genau auf derselben Stelle ein weiteres Fahrzeug, in dem fünf Personen saßen, bei einem Überholmanöver ins Schleudern und rannte gegen den ersten Wagen.

Die Familie, die auf dem Pannenstreifen stand, wurde von dem Wagen getroffen. Beide Eltern wurden dabei tödlich verletzt und starben noch am Unglücksort. Die beiden Kinder, die zum Tatzeitpunkt 15 bzw. 23 Jahre alt waren, wurden leicht verletzt. Die Experten gingen jedoch davon aus, dass nicht die überhöhte Geschwindigkeit sondern die Fahrbahn schuld am Unfall ist. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft beantragte eine Haftstrafe von einem Jahr, die zur Bewährung ausgesetzt werden kann, gegen den 37-jährigen Fahrer aus dem zweiten Fahrzeug. Zudem wurden ein Fahrverbot von drei Jahren sowie eine Geldstrafe gefordert. Am Mittwoch nun verkündeten die Richter, dass das Urteil erst am 30. Oktober ergehen wird.