Montag12. Januar 2026

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«Einigung mit DP möglich»

«Einigung mit  DP möglich»
(F. Aussems)

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Die CSV hat sich am Freitagnachmittag zur aktuellen politischen Entwicklung geäußert. Zwischen CSV und DP gebe es viele programmatische Überschneidungen. Xavier Bettel habe Gespräche abgelehnt.

Die CSV gibt sich selbstbewusst. Parteipräsident Michel Wolter hat am Freitag seine Pressekonferenz zur aktuellen politischen Entwicklung mit Zahlen begonnen. Die zeigen, dass die CSV stärkste Partei ist. Laut Neuberechnungen von TNS-Ilres habe die CSV landesweit mehr als 34 Prozent. Keine andere Partei komme über 20 Prozent. Die CSV habe ihr drittbestes Resultat seit 1951 erzielt. Sie sei nicht der Wahlverlierer.

Wolter sagte, dass man der DP bereits am Sonntag Gespräche angeboten habe. Präsident Bettel habe dies gleich abgelehnt. Auch andere CSV-Annäherungsversuche während der Woche blieben erfolglos. Zwischen den drei Parteien DP, LSAP und déi gréng habe es bereits vor den Wahlen eine Absprache zwischen ihnen gegeben. Die CSV wollte ihrerseits eine Zweierkoalition mit der DP. Man müsse mit dem Mythos aufhören, dass die CSV keine Koalition mit der DP wollte.

Wolter: «Dreierkoalition nicht illegitim»

Aus vielen Kommentaren höre man, dass das was jetzt geschehe, nicht dem Wählerwillen entspricht, so Wolter weiter. Die Menschen seien nicht auf das vorbereitet, was jetzt geschehe. Die Bildung dieser Dreierkoalition sei jedoch nicht illegal. 32 Mandate im Parlament seien nunmal eine Mehrheit.

Laut Wolter gebe es viele Überschneidungen zwischen CSV und DP. Man hätte sicherlich einen Weg zu einer Einigung finden können. Die Tür für Gespräche stehe weiterhin offen. Zwischen CSV und DP gebe es mehr programmatische Überschneidungen als in der Dreierkoalition.

Sollte die CSV in die Opposition gehen, werde Juncker aktiv in der Opposition arbeiten.