„Es handelt sich bereits um unser viertes Datenzentrum in Luxemburg und das dritte in Bettemburg“, sagte Luxconnect-Direktor Edouard Wangen in seiner Ansprache im Beisein von Vertretern des Unternehmens und der Politik. Der Standort Bettemburg wandele sich gerade zu einem ICT-Standort an dem Synergien entstünden. „Es sind noch Ausbaumöglichkeiten da, wenn der ICT-Sektor sich so weiterentwickelt wie bisher“, meint Wangen.
Mitte 2015
Das neue Gebäude liegt quer hinter den beiden bestehenden und ist fast so groß wie die zwei alten Gebäude zusammen – 5.500 Quadratmeter Fläche entstehen hier. Das Gebäude soll Mitte 2015 einsatzbereit sein. Geplant sind zwei Phasen. Eine erste Phase, in der das Gebäude fertiggestellt und ein Teil der teuren Technik installiert wird, und eine zweite, in der die Technik großzügig erweitert wird, sobald genug Kundennachfrage für das neue Zentrum besteht.
Das Millionenprojekt, darauf pocht Luxconnect-Präsident René Steichen, wurde nicht vom Staat finanziert, sondern mithilfe von Bankkrediten. Er sieht in dieser Tatsache ein Zeichen für das gute Funktionieren des Unternehmens. Luxconnect ist zwar ein privates Unternehmen, gehört allerdings dem Staat.
Erfolg
Auf den Erfolg des Unternehmens deutet auch die Auslastung der Datenzentren hin. Einer dieser Informationsbunker von Luxconnect ist komplett ausgebucht, ein zweiter wäre ausgebucht, wenn nicht ein Bereich für Kunden mit besonderen Ansprüchen freigehalten würde. Das Datenzentrum auf Roost wurde vor kurzem ausgebaut und ist auch schon zu 61 Prozent ausgebucht.
Die Datenzentren von Luxconnect sind, so berichtet Wangen, seit zwei Monaten Tier-IV-zertifiziert. Dieses Zertifikat vergibt das US-amerikanische Uptime Institute nur an Datenzentren mit der allerhöchsten Zuverlässigkeit. „Das neue Datenzentrum wurde von Anfang an nach den selben Standards geplant“, versichert Wangen.
Zu Demaart
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