Das „MEGA-Spill“ ist ein Lernspiel, das auf dem klassischen „Memory“ aufbaut. In diesem Spiel soll Kindern gezeigt werden, dass sowohl Frauen als auch Männer in ihrer Berufswahl nicht von Rollenbildern beeinträchtigt werden sollen. Auf den Spielkarten sind Berufstätige beiderlei Geschlechts abgebildet. Um zu gewinnen, müssen die Spieler Berufspärchen sammeln.
Das Ziel des Spiels, das es seit 2013 gibt, ist die Bekämpfung von Stereotypen in der Berufswelt. Am Montag stellte die Ministerin die elektronische Version des Spiels vor. Bei der Online-Variante besteht die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad anzupassen oder im Duell zu spielen. Auch Erwachsenen und älteren Kindern könne das Spiel nun viel Spaß machen, so die Ministerin.
„Natürlich braucht man bei Erwachsenen mehr Überzeugungskraft, um sie für eine neue Idee zu gewinnen. Bei Kindern ist das anders. Sie besitzen noch keine vorgefertigte Meinung über die Rollenverteilung von Mann und Frau“, erklärte Mutsch. Mit dem Spiel könne man Kinder schon sehr früh mit der Thematik der Gleichstellung von Mann und Frau konfrontieren. So soll, laut Ministerin, verhindert werden, dass die Jüngsten sich von Rollenbildern irreleiten lassen.
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