Der Fonds du Logement und das Ministerium für Nachhaltigkeit und Infrastruktur wurden am Dienstag durchsucht. Dies bestätigte Henri Eippers, Pressesprecher der Justiz, gegenüber Tageblatt.lu. Hintergrund ist eine Absprache zwischen den Geschäftsführern der Immobiliengesellschaft Livingroom und dem früheren Präsidenten des Fonds du Logement, Daniel Miltgen, aus dem Jahr 2011.
Die zwei Gesellschaftsführer versprachen dem Fonds 1,81 Hektar Land eines Bauprojekts zum günstigen Preis von 15.000 Euro pro Ar. Als Gegenleistung sollte sich der Fonds dafür einsetzen, dass das insgesamt neun Hektar große Gelände innerhalb von 18 Monaten als Bauland umklassiert und der allgemeine Bebauungsplan der Gemeinde Leudelingen bis zum Jahr 2033 nach den Vorstellungen der Gesellschaft Livingroom überarbeitet wird.
Mit den Durchsuchungen am Dienstag wollen die Ermittler neues Beweismaterial finden. Fehlende Unterlagen sollen Ungereimtheitheiten in der Leitung des Fonds du Logement beweisen.
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