Das Netz errichteten die Störche auf einer Plattform, die auf einer abgestorbenen Pappel auf der Lameschmillen errichtet worden war. Das Brutrevier der Weißstörche liegt direkt an einem renaturierten Abschnitt der Alzette, im Natura2000-Gebiet zwischen Schifflingen und Noertzingen, so die Vereinigung natur&ëmwelt in einer Mitteilung.
Jedoch mussten die Pappeln Anfang des Jahres aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Nistplattform der Störche wurde von der Naturverwaltung und den Gemeinden Schifflingen und Mondercange in Zusammenarbeit mit natur&ëmwelt aber neu errichtet. Am 24. März kehrte dann ein Weißstorchpaar aus seinem Überwinterungsgebiet in Afrika zurück und besetzte den neuen Horst.
Die Renaturierung, auf deren Fläche weiterhin eine landwirtschaftliche Nutzung stattfindet (Ganzjahresbeweidung durch Galloway Rinder), bietet vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum und ist ein wichtiges Hochwasserrückhaltegebiet, betont die Umweltvereinigung. In den letzten Wochen wurden im Alzettetal dann auch vermehrt Weißstörche beobachtet, welche sich auf ihrem Weg in die nordeuropäischen Brutgebiete in den Feuchtwiesen ausgeruht haben.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können