Am Donnerstag erklären Familienministerin Corinne Cahen und Unterrichtsminister Claude Meisch (beide DP) die beschlossenen Maßnahmen der Regierung in Sachen, Kinder-, Mutter- und Erziehungsgeld sowie die Neuerungen bei der Kinderbetreuung und im Bildungswesen allgemein.
Der Gang vor der Presse der beiden Minister schließt sich den vorangegangenen finanzpolitischen Erklärungen zum Budget von Premierminister Bettel am Dienstag und von Finanzminister Pierre Gramegna am Mittwoch an. Nach dem Kassensturz am Mittwoch im Parlament, der vom Finanzminister Gramegna den Abgeordneten vorgelegt wurde, kochten die Emotionen nicht nur bei den Volksvertretern hoch. Später verlagerte sich die Diskussion auf Twitter und Facebook.
Alex Bodry, Fraktionschef der LSAP
Lo leien d’Regierungsvirschléi um Dech. Wéini kommen d’Géigenvirschléi vun der Oppositioun. Neen soen geet net méi duer. Ech sin gespant.
— Alex Bodry (@AlexBodry) 15. Oktober 2014
Meris Sehovic
D’CSV hätt den #budget15lu gäer vun der Regierung gedreckt & @Piratepartei ass net averstaanen mam Dateiformat. #OppositionInLuxemburg
— Meris Sehovic (@MerisSehovic) 15. Oktober 2014
Paul Konsbruck
#budget15lu Et gëtt weider um Site geschafft.Et ass awer en éischte Schratt fir méi Transparenz a Verständlechkeet http://t.co/8AyhKXx0oD
— Paul Konsbruck (@paulkonsbruck) 15. Oktober 2014
«Nee Merci, géint Spuermosnahmen der Regierung»
Während die offiziellen Reaktionen mehr sich auf die Sache beziehen, geht es auf Facebook emotionaler zu. Die Gruppe «Nee Merci, géint Spuermosnahmen der Regierung» wurde am 9. Oktober gegründet und hat mitterweile 6.192 Likes (Stand: 8.20 Uhr am 16.10.2014). Der Schwerpunkt der Diskussion liegt auf den geplanten Sparmaßnahmen bei der Familienpolitik. Viele Nutzer, vor allem Frauen, sorgen sich um das Wohl der Kinder. Dieses sei jetzt durch die Abschaffung der Mutterschafts- und Elterngeldzulage besonders hoch gefährdet. Aber auch die finanzielle Zukunft der Frauen gerate ins Ungleichgewicht, da manche Schwangere den Job gekündigt hat, um das Kind daheim zu betreuen. Die Gruppe hat bereits eine Petition im Parlament auf den Weg gebracht.
Zu Demaart
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