Roger Infalt
Zu Beginn der Diskussionen über ein regionales Einsatzzentrum, in dem sowohl die Feuerwehr als auch die Ambulanzen sowie die sonstigen Dienste des Zivilschutzes untergebracht werden sollen, wollte man die Struktur in der Handelszone in Ettelbrück sehen.
Als zweiter eventueller Standort kam dann die einstige Produktionsstätte der Laduno in Erpeldingen ins Gespräch, als dritter folgte ein Gelände nahe des Verteilerkreises in Ingeldorf, anschließend war man der Meinung, dass die geplante Industriezone gegenüber der Deponie auf»Fridhaff» ideal für das Projekt sei.
«Idealer Standort»
Am Donnerstag hatte die DP Nordstad zu einer Pressekonferenz eingeladen, um ihre Gedanken zu einem Standort zu äußern, der unweit des Verteilerkreises auf „Fridhaff“ liegt. Das Gelände, um das es geht (siehe Karte), gehört zum Teil der Gemeinde Diekirch, zu anderen Teilen dem Staat und auch noch Privatpersonen. Seit 2003 meldet sich die DP Nordstad regelmäßig zu Wort und unterbreitet der Öffentlichkeit ihre Vorschläge.
„Die Schaffung eines regionalen Einsatzzentrums für Rettungsdienste auf dem Gebiet der Nordstad soll absoluten Vorrang genießen“, meint die DP Nordstad. „Dieses Zentrum muss im Dienste der ganzen Nordregion stehen, besonders im Bereich des Rettungswesens.“
Die Vorteile des von der DP Nordstad vorgeschlagenen Geländes sind folgende:
– Anknüpfung an nationale Verkehrsverbindungen und somit günstige Lage aus verkehrstechnischer Sicht;
– Möglichkeit für Helikopter gestützte Einsätze;
– geografische Nähe zum „Centre hospitalier du Nord“ in Ettelbrück.
Zu den heute bestehenden Straßenanbindungen könnten noch weitere hinzukommen, geht doch seit einiger Zeit die Rede von einer Verbindungsstraße Fridhaff-Bleesbrück (mit einer Stichstraße zum Herrenberg) und einer Verbindungsstraße Fridhaff-Feulen. André Bauler, Jean-Luc Majerus und Dave Koch (DP Nordstad) waren gestern davon überzeugt, dass dieser Standort der wohl idealste aller bisher erwähnten Projekte sei.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können