Rund 500 Beamte aus dem Jean-Monnet-Gebäude auf Kirchberg werden in Bälde in «temporäre Büros» umziehen. Diese Bürocontainers sollen in der Nähe des RTL-Gebäudes errichtet werden. Das sagte Außenminister Jean Asselborn am Freitagmorgen.
Die EU-Kommission beschäftigt in Luxemburg insgesamt rund 1.650 in Luxemburg. Andere Beamte sollen in zwei Bürogebäude auf Cloche d’or untergebracht werden. Welche das sein werden, ist derzeit noch unklar. In die nähere Auswahl stehen vier Gebäude.
Der ursprüngliche Kostenpunkt der Operation konnte von 250 auf 194 Millionen Euro reduziert werden. Bezahlen werden zu je 50 Prozent der Luxemburger Staat und die EU-Kommission.
Vor fast einem Jahr, am 26. Februar 2014, wurde Luxemburgs Regierung mit der Problematik befasst. Der zuständige EU-Kommissar informierte die Regierung, dass das Jean-Monnet-Gebäude asbestverseucht sei, dass folglich neue Büroräumlichkeiten gefunden werden müssten. Am 10. Juli wurde der Umzug beschlossen. Am 9. Februar 2015 verständigten sich beide Seiten auf die aktuelle Lösung.
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