Die Gesetzestexte über die Reform im öffentlichen Dienst und das daran gekoppelte Besoldungsabkommen wurde am Donnerstag von der zuständigen Parlamentskommission definitiv gutgeheißen. In etwa zwei Wochen soll nun im Parlament darüber abgestimmt werden.
Die «Confédération générale de la Fonction publique» zeigt sich zufrieden, dass das Reformvorhaben, zu dem die Verhandlungen im Jahre 2009 aufgenommen wurden, nun endlich umgesetzt wird. Sie erinnert daran, dass das Gehälterabkommen eigentlich schon im März 2012 beschlossen war. Man sei jedoch bereit gewesen, dem Wunsch der Regierung nach einem Aufschub um zwei Jahre nachzukommen.
Prämie und mehr Punkte
Begründet wurde dieses Regierungsanliegen mit der damaligen finanziellen Situation des Landes. Für eine weitere Verzögerung hatten die zahlreichen Beanstandungen des Staatsrats gesorgt.
Laut Gehälterabkommen wird u.a. eine einmalige Prämie in Höhe von 0,9% des Gehaltes ausgezahlt und der Punktwert rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 2,2% erhöht.
Zu Demaart
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