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ACL: Streikposten kontrolliert

ACL:  Streikposten kontrolliert

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LUXEMBURG - Tag zwei im ACL-Streik. Die Direktion reagiert nervös. Sie ließ am Mittwochmorgen die Polizei aufmarschieren. Die Beamten sollten die Personalien der Streikposten erfassen.

Auf die harte Tour reagiert die ACL-Direktion den Streik der Mitarbeiter. Am Mittwochmorgen rief sie die Polizei zur Hilfe. Sie sollte die Personalien der Streikposten vor dem Geschäftssitz in Bartringen aufnehmen. Räumen sollten die Gewerkschaften auch das Zelt, das sie für die Streikenden am Vortag errichtet hatten. Weg sollte auch die gewerkschaftseigene Lieferwagen.

Derlei Reaktion sei typisch für die aktuelle Direktion, bedauerte OGBL-Sprecher Pit Schreiner. Da werde versucht, mit Gewalt einen Streik zu brechen. Die Direktion verstehe offenbar nicht, in welcher Situation man sich befindet. Die Arbeitsniederlegung sei beschlossen worden, weil die Schlichtungsprozedur gescheitert ist. Eine Annäherung sei auch am Dienstag nicht gelungen, bedauert Schreiner.

Die Arbeitsniederlegung begann am Dienstagmorgen um 6 Uhr. Angesichts der festgefahrenen Situation wurde der Streik am Mittwoch fortgesetzt. Der Hintergrund des Konflikts sind die Kollektivvertragsverhandlungen. Die Gewerkschaften werfen der Direktion vor, immer wieder Vorschläge auf den Tisch zu legen, die für die Belegschaft unannehmbar sind.