Insgesamt erwirtschaftet die Spuerkeees letztes Jahr einen Nettogewinn von 218,5 Millionen Euro. Das teilte sie am Donnerstag in einer Pressemeldung mit.
Zu dem guten Resultat beigetragen hat eine Steigerung von vier Prozent bei den Kommissionseinkünften. Dies führt die Bank auf eine gute Entwicklung bei der Kreditvergabe, sowie beim Verkauf und Verwalten von Investmentfonds zurück.
Im Laufe des Jahres hat die Spuerkeees das Volumen der vergebenen Kredite um 7,7 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro steigern können. Die Summe beinhaltet sowohl Immobilienkredite als auch Darlehen an die Unternehmen. Für die Summe von 2,4 Millionen Euro wurden Wertberichtigungen vorgenommen.
Einlagevolumen stagniert
Weniger gut entwickelt hat sich das Zinsgeschäft der Bank, die wie alle anderen Finanzinstitute auch, mit den niedrigen Leitzinsen zu kämpfen hat. Die netto-Zinsmarge fiel um 2,9 Prozent. Der Unterschied zwischen den Zinsen auf Darlehen und den Zinsen auf Guthaben ist zu niedrig, um den Banken eine gute Rendite zu ermöglichen. Auch das Ergebnis des Bankgeschäftes war somit um 1,5 Prozent rückläufig.
Die Folgen des automatischen Informationsaustausches spürt die Spuerkees jedoch ebenfalls. So ist die Summe der Gelder, die die Kunden der Bank anvertraut haben, im Laufe des Jahres nicht gewachsen – jedoch auch nicht gefallen. „Eine Steigerung der Einlagen von Einwohnern Luxemburgs konnte den Rückgang der Einlagen von Nicht-Einwohnern ausgleichen“, schreibt die BCEE in ihrer Pressemeldung.
Büros im „Arbedsgebai“
Das Volumen der Kunden Einlagen blieb, verglichen mit 2013, stabil bei 25,1 Milliarden Euro. Demnach hatte die BCEE eine gute zweite Jahreshälfte – im ersten Halbjahr war das Volumen der Einlagen noch um drei Prozent rückläufig.
Des Weiteren erinnert die Spuerkees in ihrer Pressemeldung daran, dass sie zum ersten Januar 2015 das „Arbedsgebai“ (avenue de la liberté) gekauft hat. Man werde die Räumlichkeiten künftig nutzen, um in den dortigen Büros einige Abteilungen unterzubringen, und so den „Arbeitsfluss“ zu optimieren. ArcelorMittal hatte das Gebäude verkauft, da die Unterhaltskosten zu hoch sind.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können