Die Croix-Rouge und die Caritas hatten nach der Überschwemmungskatastrophe im Osten des Landes zu Spenden aufgerufen. Die Luxemburger zeigten sich solidarisch und griffen in ihre Taschen. Neben Sachspenden sind so 140.000 Euro zusammengekommen, schreibt die Croix-Rouge in einer Pressemitteilung. Seitdem der Staat sich bereit erklärt hat, die Opfer mit 30 Millionen Euro zu unterstützen, haben die beiden Hilfsorganisationen ihren Spendenaufruf zurückgezogen.
«Im Falle eines Überschusses an Fonds, der der Großzügigkeit der Bevölkerung zu verdanken ist, wird das überschüssige Geld Zwecken zugewiesen, die so nah wie möglich am eigentlichen Zweck liegen», so die Croix-Rouge. Dies seien z.B. freiwillige Feuerwehren, die den Betroffenen zu Hilfe gekommen waren.
Die Organisation weist des Weiteren noch auf ihre Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Menschen hin:
– Ein zinsfreier Kredit von bis zu 10.000 Euro;
– zusätzliche Plätze in Ferienlagern für die Kinder der Familien;
– die Begleichung von Stornogebühren, die anfallen, weil die Betroffenen ihre Ferienreisen nicht antreten;
– die Übernahme der Kosten der Schadens-Expertise;
– Bereitstellung von Kleidung.
La Croix-Rouge et Caritas remercient leurs donateurs pour leur acte de solidarité. #Iwwerschwemmungen https://t.co/wk4hLaeiwz
— Croix-Rouge.lu (@CroixRougeLu) 30. Juli 2016
Zu Demaart
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