Im Jahr 2013 verzeichnet Luxemburg (+0,1 Prozent) einen öffentlichen Überschuss, Deutschland annähernd ein Gleichgewicht und Estland (-0,2 Prozent), Dänemark (-0,8), Lettland (-1,0) und Schweden (-1,1) die niedrigsten öffentlichen Defizite. Dies berichtet Eurostat am Mittwoch.
Danach folgen zehn Mitgliedstaaten, die ein Defizit von mehr als 3 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt) aufweisen. Dies sind: Slowenien (-14,7 Prozent), Griechenland (-12,7), Irland (-7,2), Spanien (-7,1), das Großbritannien (-5,8), Zypern (-5,4), Kroatien und Portugal (je -4,9), Frankreich und Polen (je -4,3).
Niedrige Verschuldung
Auch bei der öffentlichen Verschuldungsquote liegt Luxemburg mit 23,1 Prozent auf den vordersten Rängen, hinter Estland (10,0 Prozent) und Bulgarien (18,9 Prozent) und vor Lettland (38,1), Rumänien (38,4), Litauen (39,4) und Schweden (40,6). Sechzehn Mitgliedstaaten weisen eine Verschuldungsquote von mehr als 60 Prozent des BIP auf.
Die höchste Verschuldung verzeichneten Griechenland (175,1 Prozent), Italien (132,6), Portugal (129,0), Irland (123,7), Zypern (111,7) und Belgien (101,5). Frankreich weist eine Verschuldungsrate von 93,5 Prozent und Deutschland von 78,4 Prozent auf.
Im Jahr 2013 verringert sich das öffentliche Defizit in absoluten Zahlen sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 im Vergleich zu 2012. Der öffentliche Schuldenstand in beiden Gebieten steigt an. Gemessen am BIP verringerte sich das öffentliche Defizit im Euroraum von 3,7 Prozent im Jahr 2012 auf 3,0 prozent im Jahr 2013 und in der EU28 von 3,9 auf 3,3 Prozent. Gemessen am BIP stieg der öffentliche Schuldenstand im Euroraum von 90,7 Prozent (Ende 2012) auf 92,6 Prozent (Ende 2013) und in der EU28 von 85,2 Prozent auf 87,1 Prozent.
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