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Luxemburg hilft den Balkan-Ländern

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Kroatien, Serbien und Slowenien haben die EU bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise um Hilfe gebeten. Luxemburg beteiligt sich daran und sendet Material in die Balkanstaaten.

Der Flüchtlingsstrom nach Europa reißt nicht ab und setzt verschiedene Länder vor große Probleme. Vor allem die Balkan-Staaten, die auf der Transitstrecke der Asylanten auf ihrem Weg nach Mitteleuropa liegen schaffen es kaum, den Andrang zu bewältigen.

Die Regierungen von Serbien, Kroation und Slowenien haben deshalb ein Hilfegesuch an die EU gerichtet. Die Luxemburger Regierung hat am Freitag entschieden den drei EU-Partnerstaaten zu helfen. Am Samstag schon wurden die ersten Hilfsgüter in die drei Balkan-Länder bereitgestellt. Für den Transport verantwortlich ist die Logistik-Abteilung des Luxemburger Zivilschutzes.

Ein Laster voll mit Material

Am Sonntag dann startete der Lastwagen mit den Gütern in Lintgen. Zwei Feiwillige des Zivilschutzes werden 150 Feldbetten, 10.000 Atemmasken, 26.000 Schutzhandschuhe, 3.000 Schutzanzüge und zwei Defibrillatore nach Slowenien bringen. Der LKW soll am Montagmorgen dort ankommen.

Kroatien erhält ebenfalls 150 Betten, 10.000 Masken und 26.000 Handschuhe. Für Serbien sind 5.000 Atemmasken und 26.000 Latex-Handschuhe vorgesehen. Das Material soll am Montagnachmittag in Kroatien ausgeladen werden. Die kroatischen Hilfsorganisationen werden sich dann um den Weitertransport des Materials nach Serbien kümmern, heißt es in einer Mitteilung der Luxemburger Regierung.

Insgesamt werden Hilfsgüter in einem Gesamtwert von 100.000 Euro in die drei Länder gebracht.

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