Dienstag3. Februar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Luxemburg auf Anschläge vorbereitet

Luxemburg auf Anschläge vorbereitet

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

In Großbritannien hat die Polizei Flugblätter verteilt auf denen erklärt wird, wie man sich am besten bei einem Amoklauf oder Terroranschlag verhält. In Luxemburg ist man gut vorbereitet.

Kampferprobte Islamisten kehren aus dem Syrienkrieg nach Europa zurück. Die großen EU-Staaten befürchten nun, sie könnten in Europa Terroranschläge verüben.

Großbritannien bereitet seine Bevölkerung anhand von Anweisungen auf Flugblättern bereits auf das Schlimmste vor. Allerdings sorgen die Flugblätter der Polizei für Schlagzeilen. Kritiker, vor allem Pendler, werfen der Polizei vor, mit den Flugblättern Ängste in der Bevölkerung zu schüren, schreibt der «Guardian».

Auf den Flugblättern wird erklärt, wie man sich im Falle eines Terrorangriffs oder Amoklaufs schützen kann. Die Anweisungen wurden landesweit verteilt. Abgebildet sind verängstigte Berufspendler, die in Deckung gehen oder davon laufen. Großbritanniens Innenministerin Theresa May verteidigt diesen Schritt. «In Großbritannien sind seit den Terroranschlägen in London 2005 rund 40 Angriffe vereitelt worden». In einer freien Gesellschaft können wir die Terrorgefahr nicht 100-prozentig beseitigen. Allerdings müssen wir uns jegliche Mittel geben, um die Gefahr wenigstens massiv eindämmen zu können.»

Kein Amoklauf in Luxemburg

Auch wenn Luxemburg bis jetzt von einem islamistischen Terroranschlag oder Amoklauf verschont blieb, ist die Polizei hierzulande gut vorbereitet. Sie hat den Ernstfall bezüglich eines Amoklaufs vor einiger Zeit in einer Schule bereits geübt. Im Bezug eines möglichen Terrorangriffs, hatten Luxemburger Polizisten der Spezialeinheit (USP) im Rahmen des Atlas-Projekts vor einem Jahr den Großeinsatz nach einem terroristischen Angriff in Brüssel geprobt.

Vor fünf Jahren sorgten eine ganze Reihe von Falschmeldungen für große Aufregung. Im vergangenen Januar hatte sogar ein Mann in Steinsel auf Facebook Amokabsichten angekündigt. Der Mann konnte nach einem Großeinsatz der Polizei schnell in Gewahrsam genommen werden.