Die Kosten dafür werden auf rund 4,5 Milliarden Pfund (rund 5,2 Milliarden Euro) pro Jahr geschätzt, berichtete der Sender BBC am Samstag.
Betroffen seien unter anderem Schlüsselprojekte bei Universitäten und Infrastrukturprojekte, hieß es. Schatzminister Philip Hammond reagierte damit auf Sorge vor allem in strukturschwachen Gebieten Großbritanniens, die bisher EU-Gelder erhielten.
Die Briten hatten in einem historischen Referendum am 23. Juni für einen Austritt aus der Gemeinschaft (Brexit) gestimmt. Allerdings machte die neue Premierministerin Theresa May klar, dass sie die offiziellen Austrittsverhandlungen mit Brüssel erst im nächsten Jahr beginnen will. Dies verärgert Brüssel, dort will man ein rascheres Handeln.
Zu Demaart
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