Die Notenbank erklärte dazu in der Nacht zum Dienstag, damit solle die «erhebliche Wertminderung» der russischen Währung begrenzt werden. Der Leitzins hatte zuvor bei 10,5 Prozent gelegen, zum Jahresbeginn waren es noch 5,5 Prozent. Schon in der vergangenen Woche hatte die Zentralbank versucht, mit Stützungen den Verfall der russischen Währung aufzuhalten.
Der Kurs des Rubel war am Montag noch einmal um knapp acht Prozent abgesackt. Für einen Dollar waren erstmals mehr als 63 Rubel nötig, für einen Euro erstmals mehr als 78 Rubel. Seit Jahresbeginn verlor der Rubel gegenüber dem Dollar 48 Prozent und gegenüber dem Euro 42 Prozent seines Wertes.
Grund dafür sind vor allem der fallende Ölpreis sowie die Sanktionen des Westens wegen der Rolle Moskaus im Ukraine-Konflikt. Durch den Währungsverfall sind die Preise für russische Verbraucher erheblich gestiegen.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können