Die hohen Temperaturen sind eine Herausforderung für die luxemburgische Landwirtschaft. Das Futter für das Vieh bleibt aus. Damit es trotz Hitze gefüttert werden kann, muss jetzt Futter eingekauft werden. Dieser Einkauf kostet den Bauern natürlich Geld. Desweiteren produzieren die Kühe bei hoher Hitze weniger Milch.
Das problematischste Gut ist allerdings der Mais. Dieser ist nicht sehr hitzebeständig und im ganzen Land wächst er in überschaubarer Höhe. Die Bauern werden hier bei der Ernte weniger Erträge erzielen. Wegen des regional sehr unregelmäßigen Niederschlags in den letzten Wochen ist der Verlust geografisch sehr unterschiedlich.
Auch Gärtner sind betroffen
Ulrike Heffinger von «Gärten ohne Grenzen» bringt es treffend auf den Punkt: «Pflanzen und Gärtner leiden gemeinsam unter der Sonne.» Ob Gemüse- oder Landschaftsgarten, die Hitze fordert ihr Opfer. Salate und Bohnen verbrennen oder trocknen aus, junge Pflanzen sterben ehe sie richtig Fuß fassen können. Nur die Tomaten scheinen ihren frühen Sonnenstich zu genießen.
Vor allem aber Schattenpflanzen und großblättrige Blumen wie etwa Funkien haben den Temparaturen nichts entgegen zu setzen. Mediterrane Pflanzen, Kräuter und Präriestauden halten sich schon besser. Gießen sollte der Gärtner entweder ganz früh, vor dem Hitzeanstieg, oder abends. Wer dabei schon mit Grauen an die Wasserrechnung denkt: Mulchen, etwa mit Grassschnitt, Kompost oder Streu, kann dem Boden helfen, die Feuchtigkeit besser zu halten und hilft außerdem auch gegen Unkraut.
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