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Landesverband mehr als zufrieden

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Bei CFL Cargo, wo der Landesverband bereits seit 2008 die Mehrheit hält konnte diese ausgebaut werden. Das Besondere daran: Es gelang unter umgekehrten Vorzeichen.

Es hat gedauert, aber das lange Warten hat sich gelohnt. Eigentlich war man im Bonneweger Casino davon ausgegangen, dass de Ergebnisse für CFL Cargo schnell vorliegen würden. Doch wie bereits im Jahre 2008 solle es auch am Mittwochabend doch länger dauern, weil man sich bei der Auszählung offensichtlich verzählt hatte.

Als das Ergebnis dann kurz nach 21 Uhr eintraf, war die Begeisterung groß. Sechs von sieben Delegierte für den Landesverband und das mit Abstand.
Präsident Guy Greivelding sprach von einem Kantersieg. „Ein Superergebnis, das mich zuversichtlich stimmt, dass wir auch weiter gute Resultate erzielen werden“, so Greivelding.
Auch FNCTTFEL- Generalsekretär Thümmel war mehr als zufrieden. Er bedankte sich bei Allen, die mit zum guten Ergebnis beigetragen haben.

Andere Vorzeichen

Ein Ergebnis, das umso bemerkenswerter ist, als bei den Wahlen im Jahre 2008, die Vorzeichen andere waren. CFL Cargo gehört zu zwei Drittel der CFL und zu einem Drittel Arcelor Mittal und wird nach privatrechtlichen Kriterien geführt. 2008 beschäftigte CFL Cargo rund 350 Eisenbahner, rund 80 zeitweise „ausgeliehene“ („prêt de maind’oeuvre“) ArcelorMittal- Mitarbeiter und etwa 180 Neuzugänge.
2008 wählten die Eisenbahner bei der CFL, die von ArcelorMittal bei ihren jeweiligen Standorten und die Neuzugänge bei CFL Cargo, wenn sie länger als sechs Monate im Betrieb waren. Die ganze Delegation setzte sich aus den Gewählten bei diesen drei Gruppen zusammen.

Diesmal standen jedoch ganz andere Zahlen im Raum. Die Zahl der statutarischen Eisenbahner bei CFL Cargo, liegt inzwischen bei etwa nur mehr 100. Diese wählten bei der CFL. Da es dem Sypolux allerdings nicht gelungen war, eine Liste in diesem Bereich aufzustellen, kommen dem Landesverband diese vier Sitze zu. Gewählt wurde nur um eine Rangordnung festzulegen. Das offizielle Ergebnis für diese vier Sitze wird am Montag bekannt.

Für alle im Einsatz

Die damals als Neuzugänge bezeichneten Mitarbeiter, also die von CFL Cargo Beschäftigten wählten auch dort. Damals 180 sind sie inzwischen zu 400. Und dennoch konnte der Landesverband dieses klare Ergebnis erzielen. Damit stellt der FNCTTFEL von bislang bekannten elf Mitgliedern der Delegation deren zehn. Zwei weitere werden von ArcelorMittal Mitarbeitern gestellt. „Es hat sich ausgezahlt, dass wir von Beginn an für die ganze Belegschaft im Einsatz waren, und keine Sektiererei betrieben haben“ so Jean-Claude Thümmel.

Gute Stimmung demnach im Bonneweger Casino am Mittwochabend, wo man sich auch mit dem einem Sitz bei en Wahlen der „Salariés“ der Stadt Luxemburg zufrieden sein wollte. Man hatte eine gemeinsame Liste mit dem OGB-L gestellt und den Prozentsatz ausgebaut.
2008 wurden hier 20 Delegierte gewählt, diesmal waren es nur deren 16, weil die „Cargés de cours“ wegfielen, die inzwischen vom Staat übernommen wurden und nicht mehr auf den Gehaltslisten der Gemeinden stehen.

Nun hofft man auf nächsten Montag, wenn die Auszählung in den anderen Bereichen vorliegen werden. Man ist zuversichtlich, auch wenn man etwas verbittert ist, über den rüden, oft unfairen und fast unter die Gürtellinie gehenden Ton der christlichen Gewerkschaft Syprolux.