Die Regierung erließ Normen, die den Kauf und Verkauf von Häusern neu regelt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Prensa Latina am Donnerstag berichtete. Die neue Regelung soll ab dem 10. November in Kraft treten.
Wie der schon zuvor erlaubte Handel mit Autos ist auch der Kauf und Verkauf von Immobilien nicht völlig frei. So darf nur der eine Immobilie durch Kauf, Tausch und Vererbung erwerben, der diese auch bewohnt. Zusätzlich können Personen, die ihren Wohnsitz in Kuba haben, auch eine Wohnung oder ein Haus in den Ferienregionen der Karibikinsel besitzen.
Die neue Maßnahme ist Teil des Reformprogramms, mit dem Präsident Raúl Castro seit dem vergangenen Jahr die Wirtschaft des Landes durch verstärkte Privatinitiativen aus der Krise führen will. Die Entscheidung war seit Monaten erwartet worden. Die Regierung hatte sie zu Beginn des Jahres angekündigt und die Kommunistische Partei hatte sie im April in den «Leitlinien für eine neue Wirtschafts- und Sozialpolitik» gebilligt.
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