Die Nato unterstützt den Kampf gegen Menschenschmuggel in der Ägäis jetzt mit fünf Kriegsschiffen. Derzeit konzentriere sich die Aktion um die griechische Insel Lesbos, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag.
«Wir planen, in den kommenden Tagen und Wochen weiter nach Süden zu ziehen», sagte er nach Gesprächen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Zudem sollten zusätzliche Schiffe eingesetzt werden. Auf den meisten von ihnen seien Hubschrauber stationiert.
Vereinbarung zwischen Nato und EU
Lesbos liegt nur neun Kilometer von der türkischen Küste entfernt, von der Schleuser täglich versuchen, Hunderte Flüchtlinge nach Europa zu bringen.
Die Nato und die EU hatten am Wochenende vereinbart, ihre Zusammenarbeit gegen Schmuggler zu verbessern. Danach dürfen Nato-Schiffe in türkischen und griechischen Hoheitsgewässern operieren.
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