Der Staatsminister und die Gesundheitsministerin bezogen nach dem Regierungsrat am Freitag deutlich Stellung zur Zitha-Klinik. Es komme nicht infrage, dass einseitige Entscheidungen vom Verwaltungsrat der «Hôpitaux Robert Schuman» zur Zukunft der Infrastruktur getroffen würden.
Es gebe ein Abkommen mit dem Staat über die Zukunft des Krankenhauses als „Hôpital de quartier“ und es seien bereits 15 Millionen an öffentlichen Geldern investiert worden; weitere 55 Millionen würden folgen.
Zitha bleibt richtiges Krankenhaus
Sollte sich der Verwaltungsrat nicht an das Abkommen halten, werde reagiert.
Der Verwaltungsrat des Krankenhausverbundes «Hôpitaux Robert Schuman» hatte zuvor mit den Gerüchten um die Zukunft der Zitha-Klinik aufgeräumt. Die Zitha-Klinik bleibt ein richtiges Krankenhaus, wird betont.
Es war die Rede davon, dass es zu keiner Modernisierung und Vergrößerung der Zitha-Klinik kommen würde und dass verschiedene Dienste der Zitha in andere Krankenhäuser des Verbundes verlegt würden. Deshalb kam es zwischen der Krankenhausgruppe und der Zitha zu einem Streit.
Es wurde von einer «Übernahme», anstatt von einer Fusion gesprochen. Im Zuge dieses Konflikts ist der ehemalige Leiter der Zitha-Klinik Dr. Philippe Turk von seinem Amt zurückgetreten und vier Neurologen (Link) sind ins CHL gewechselt.
Die Fusion zwischen der Fondation François-Elisabeth (Clinique Bohler, Hôpital Kirchberg, Clinique Ste-Marie) und der Zitha-Klinik gefiel nicht jedem Mediziner in den jeweiligen Häusern.
Unter dem Namen «Hôpitaux Robert Schuman» soll der neue Krankenhausverbund nun die Stärken der verschiedenen Häuser verbinden.
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