Die Verbraucherpreise in Europa sind im März unverändert geblieben. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte, lag die Inflationsrate sowohl in den Staaten der Währungsunion als auch in der gesamten EU bei 0,0 Prozent.
Eurostat revidierte damit Angaben einer ersten Schätzung von Ende März. Damals waren die Luxemburger Statistiker noch von einem Rückgang der Verbraucherpreise um 0,1 Prozent in der Eurozone ausgegangen. Im Februar waren die Preise um 0,2 Prozent in der Eurozone und 0,1 Prozent in der EU zurückgegangen. Wie damals waren die Energiepreise auch im März weiter stark rückläufig. Sie sanken im vergangenen Monat um 8,7 Prozent, wie Eurostat mitteilte.
Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren werden ein wenig teurer
Dagegen verteuerten sich Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren um 0,8 Prozent, Industriegüter um 0,5 Prozent und Dienstleistungen um 1,4 Prozent. Rückläufig waren die Verbraucherpreise insgesamt in 15 der 28 EU-Länder, wie Eurostat mitteilte. Am stärksten war der Rückgang in Rumänien (minus 2,4 Prozent) und Zypern (minus 2,2 Prozent). Die höchste Inflation verzeichneten Belgien mit 1,6 Prozent und Schweden mit 1,2 Prozent.
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