«Die Alten fahren noch Motorrad und halten den Codex ihres zweifelhaften Männerbundes hoch. Die Neuen, häufig mit Migrationshintergrund, setzten auf das schnelle Geld und schicke Sportwagen,» heißt es in der aktuellen «Spiegel»-Ausgabe. Und genau hier scheint das Problem zu liegen. Laut «Spiegel» kämpfen zwei Lager um die Macht im Rockerclub.
Das Strategietreffen am ersten März-Wochenende in Luxemburg sollte Klarheit schaffen. Der Sprecher der Hells Angels in Deutschland, Rudolf «Django» Triller spricht im «Spiegel» von einem «regulären Meeting» ohne auf den Inhalt einzugehen. «Kein Kommentar,» zitiert der «Spiegel» den Sprecher.
Gut organisiert
Tagungsort war das Alvisse Park Hotel an der Route d’Echternach in Luxemburg-Stadt. Im Tagungsraum «Hollenfels» wurde bei Wasser, Cola und Kaffee über Stunden über die Zukunft der Rocker gesprochen. Mehr als 30 Bosse aus der EU waren angereist. Britische Unterhändler sollten vor dem Treffen die Lage sondieren, heißt es. Doch einer der «Jungen» wurde schon vorher von der Polizei festgenommen.
Gefeiert wurde abends in Buschrodt. Bis auf eine Schlägerei verlief alles friedlich unter den observierenden Augen von Polizei und Geheimdiensten. Nach Erfahrungen deutscher Kriminalbeamter, verfügen die Rocker über modernste Technik, wenn es um das Aufspühren von Wanzen geht. Die Rocker lassen sich nicht gerne in die Karten sehen. Auch nicht in Luxemburg.
Zu Demaart











Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können