Die UNO bekommt für ihre Syrienhilfe kaum Geld, für Flüchtlingshilfe ist noch nicht einmal ein Drittel der angeforderten Mittel eingetroffen.
Hunderttausende Syrer sind auf der Flucht, viele von ihnen sind Kinder. Wer es in eines der Flüchtlingscamps in der Türkei, in Irak oder - wie hier auf dem Bild - in Jordanien geschafft hat, kann sich glücklich schätzen. (Tageblatt-Archiv/ali Jarekji)
Rasselbanden bilden sich auch mitten in Stätten der Not.
Bild: Al-Zaatri-Flüchtlingslager, Jordanien. (Tageblatt-Archiv/ali Jarekji)
Für manche ist ein Wasserhahn eine richtige Dusche.
Bild: Al-Zaatri-Flüchtlingslager, Jordanien. (Tageblatt-Archiv/ali Jarekji)
Völlig erschöpft erreichen diese Kinder nach einem langen Fussmarsch das sichere Camp. Bild: Flüchtlingscamp in Jordanien. (Tageblatt/Mohammad Hannon)
Lachende Gesichter beim Überqueren der Grenze zwischen der syrischen Stadt Azaz und der türkischen Stadt Kilis.
Bild: Grenzstation Bab Al-Salameh, Syrien/Türkei. (Tageblatt/Muhammed Muheisen)
Bald werden sie mit ihrer Familie in Sicherheit sein.
Bild: Grenzstation Bab Al-Salameh, Syrien/Türkei. (Tageblatt/Muhammed Muheisen)
... (Tageblatt/Muhammed Muheisen)
Gezeichnet vom Terror, aber wohlbehütet in den Armen des Vaters.
Bild: Al-Zaatri-Flüchtlingslager in Mafraq, Jordanien. (Tageblatt-Archiv/Muhammad Hamed)
In den Lagern fehlt es an allem, Hilfsorganisationen brauchen dringend Geld.
Bild: Reyhanli-Flüchtlingscamp in Hatay, Türkei. (Tageblatt/Tolga Bozoglu)
Die Flüchtlingswelle nimmt kein Ende, die Behörden sind mit den Camps völlig überfordert.
Bild: Boynuyogun-Flüchtlingslager in der Türkei. (Tageblatt/Tolga Bozoglu)
Flaggen haben diese Kinder in den letzten Monaten bestimmt einige gesehen.
Bild: Al-Zaatri-Flüchtlingslager, Jordanien. (Tageblatt-Archiv/Muhammad Hamed)
... (Tageblatt/Selcan Hacaoglu)
Hinter Gittern, aber in Sicherheit.
Bild: Reyhanli-Flüchtlingscamp in Hatay, Türkei. (Tageblatt/Tolga Bozoglu)
Gemeinsame Not verbindet.
Bild: Islahiye-Flüchtlingslager in Hatay, Türkei. (Tageblatt/Jodi Hilton)
Wenn die Arbeiter Feierabend haben, wird die Baustelle zum Spielplatz.
Bild: Al-Zaatri-Flüchtlingslager, in Mafraq, Jordanien. (Tageblatt-Archiv/ali Jarekji)
Trotz mehrfacher Aufrufe bekommen die Vereinten Nationen kaum Geld für ihre Syrienhilfe. Die Fonds für Flüchtlinge und auch für Notleidende in Syrien selbst sind seit Wochen kaum verändert. Der Etat für die Inlandsarbeit ist nach UN-Angaben vom Freitag nicht einmal zur Hälfte gedeckt. Bei der Hilfe für die Flüchtlinge ist die Weltgemeinschaft sogar deutlich von einem Drittel entfernt.
Die Vereinten Nationen hätten von den bei ihren Mitgliedern angeforderten 348 Mio. Dollar für die Hilfe in Syrien erst 45 Prozent erhalten. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als vor zwei Wochen. Der Wert bei der Flüchtlingshilfe liegt unverändert bei nur 29 Prozent. Hier hatte die Weltgemeinschaft 488 Mio. Dollar haben wollen. Die Spendenaufrufe sind offizielle UN-Appelle an alle 193 Mitgliedsländer, jedoch nicht bindend.
Die Zahl der Flüchtlinge in den Nachbarländern sei in den vergangenen zwei Wochen von gut 340 000 auf 362 000 gestiegen. Von den 22 Millionen Syrern seien 1,2 Millionen Flüchtlinge im eigenen Land, insgesamt 2,5 Millionen seien auf Hilfe von außen angewiesen.
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