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Kaufkraft der Verbraucher schrumpft weiter

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LUXEMBURG - Auch im Oktober 2012 bleibt die Preissteigerungsrate in Luxemburg auf einem hohen Niveau.

Die Inflationsrate lag im vergangenen Monat bei 2,9 Prozent – nach 2,92 Prozent im Vormonat. Das teilte Statec in einer Pressemeldung mit.

Eine beruhigende Wirkung auf die Inflation hätten im Oktober die Energiepreise gehabt. Innerhalb eines Monats sind die Preise für Benzin um 3,2 Prozent, und die für Heizöl um 2,4 Prozent gefallen. Angetrieben worden seien die Preissteigerungen durch teurere Dienstleistungen, was Statec auf die Indextranche vom ersten Oktober 2012 zurückführt.

Nächste Indextranche im Oktober 2013

Verglichen mit Oktober 2011 hat Statec die höchsten Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und nicht-alkoholischen Getränken (+3,41 Prozent), Wohnen und Energie (+3,94 Prozent) und Transport (+3,21 Prozent) gemessen. Nur Telekommunikationsdienstleistungen wurden leicht billiger (minus 0,24 Prozent).

Für das Gesamtjahr 2012 rechnet Statec in Luxemburg mit einer Inflationsrate von 2,7 Prozent. Im kommenden Jahr hingegen sollen die Preise deutlich langsamer ansteigen: Statec rechnet mit 1,9 Prozent für das Jahr 2013. Laut diesen Prognosen wäre die nächste Indextranche theoretisch im ersten Quartal 2013 fällig, schreibt Statec. Ausbezahlt wird sie aufgrund politischer Entscheidungen jedoch erst am 1. Oktober 2013. Ziel des Index ist es, Lohnempfänger für die durch die Inflation verursachte Geldentwertung zu entschädigen.