Nach der Einnahme der symbolisch und strategisch wichtigen Zitadelle der Stadt am Freitag sei auch der nördliche Bezirk Al-Amirija zurückerobert worden, berichtete das staatliche Fernsehen. Erkenntnissen der oppositionsnahen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge kam es in zwei weiteren Stadtbezirken zu Kämpfen.
Der IS habe Gegenangriffe gestartet, bei denen auch Autobomben eingesetzt worden seien. Die Armee wird von der syrischen und der russischen Luftwaffe unterstützt. Die vereinbarte Waffenruhe gilt nicht für den Kampf gegen den IS.
Weg frei für Regierungstruppen
Eine vollständige Eroberung der Stadt würde den Regierungstruppen den Weg in den Osten des Landes freimachen. Dort kontrolliert der IS weite Teile der Provinzen Deir al-Sor und Rakka.
Palmyra wurde im Mai vergangenen Jahres von IS-Kämpfern eingenommen. Dort sprengten sie antike Götterskulpturen und sorgten damit für Entsetzen bei Historikern und Kunstexperten. Die UN-Kulturorganisation Unesco spricht von einem Kriegsverbrechen.
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