Darin seien sich beide Regierungen einig, sagte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras am Dienstag in Izmir auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Kollegen Ahmet Davutoglu.
In der türkischen Küstenstadt berieten beide nach dem EU-Türkei-Gipfel zur Flüchtlingskrise. Tsipras sagte, wenn die Türkei illegal nach Griechenland eingereiste Flüchtlinge zurücknehme, sende das ein klares Signal an Migranten, die nicht vor einem Krieg flüchten, dass sie keinen Zugang zur EU hätten. Auf diese Weise werde der «untragbare Zustrom» von Menschen auf den Kontinent verringert.
Illegale Einwanderung eindämmen
Davutoglu sagte, ein solches Vorgehen ziele nicht darauf ab, syrischen Flüchtlingen einen legalen Zugang in die EU zu verwehren. Vielmehr sollten Menschen von einer illegalen Einwanderung abgehalten werden.
Anerkannte syrische Flüchtlinge in türkischen Auffanglagern würde eine legale Zuwanderung in die EU ermöglicht, sagte Davutoglu.
Er sei sich mit Tsipras im Grundsatz einig, dass die Last der Flüchtlingskrise geteilt werden müsse, sagte der türkische Regierungschef. «Die Türkei und Griechenland geben all jenen in Europa eine gemeinsame Antwort, die der Auffassung sind, Griechenland und die Türkei sollten mit der Krise allein fertig werden.»
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