Sie erwarte nicht, dass die Behörden ihre Pressedokumente erneuern werden, weil sie über Pekings Versuch berichtet habe, ethnische Gewalt in der westchinesischen Region Xinjiang mit globalem Terrorismus gleichzusetzen, sagte Ursula Gauthier am späten Freitagabend.
Die seit Jahren für das französische Nachrichtenmagazin «L’Obs» tätige Reporterin sagte, das chinesische Außenministerium habe sie aufgefordert, eine öffentliche Entschuldigung herauszugeben und sich selbst von jeglicher Gruppe zu distanzieren, die ihren Fall als Verstoß gegen die Pressefreiheit in China präsentieren wolle.
Lu Kang accuses me of «emboldening terrorists». How absurd ! https://t.co/kNyOX1F7NF
— Ursula Gauthier (@ugauthier) 26. Dezember 2015
Da es keinen Platz für Verhandlungen gebe, plane sie, das Land am 31. Dezember zu verlassen. Dann ende auch ihr Visum.
China führt an, dass die Gewalt in der Region Xinjiang Teil des globalen Terrorismus sei. Gauthier schrieb dagegen, dass einige Fälle offenbar mit Problemen im eigenen Land entstanden seien.
Zu Demaart
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