Seit ihrer Einführung bei der Reform der Grundschule haben die Zwischenbilanzen für Diskussionen gesorgt. Sie wurden oftmals als schwer lesbar und unverständlich kritisiert. Nun werden die umstrittenen Bilanzen vereinfacht. Das Bildungsministerium hat neue Zwischenbilanzen ausgearbeitet und die 650 pädagogischen Mannschaften der Grundschulen des Landes um ihre Meinung gefragt. Die Zahl der Rückmeldungen war hoch. 491 Mannschaften (das sind 75,5 Prozent) haben geantwortet. Das Resultat lässt sich als ein „Ja, aber“ der Lehrer zusammenfassen.
In einer Pressemitteilung freut sich das Ministerium, dass es ein breites Einverständnis mit dem Prinzip der neuen Bilanzen gebe. Der Teufel steckt aber wie immer im Detail. Die 83 Prozent Zustimmung zum Prinzip sind nämlich unter Vorbehalt von weiteren Abänderungen. Nur 6 Prozent der Antworten zeigen sich mit dem vorgeschlagenen Modell ohne Änderungen einverstanden, während 10 Prozent angaben, bei der alten Version bleiben zu wollen.
Das Ministerium unterstreicht, dass die neuen Zwischenbilanzen auf den Empfehlungen der Universität Luxemburg basieren und den Vorschlägen der Gewerkschaften Rechnung tragen würden. Die jeweiligen Änderungswünsche seien sehr verschieden. Deshalb soll die überarbeite Version der neuen Bilanzen im Schuljahr 2014-2015 erst als Pilotprojekt getestet werden, bis sie im darauf folgenden Jahr landesweit in allen Grundschulen angewendet wird. M.Cl.
Zu Demaart
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