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US-PräsidentschaftsrennenEhemalige Mitarbeiterin wirft Biden sexuellen Übergriff vor

US-Präsidentschaftsrennen / Ehemalige Mitarbeiterin wirft Biden sexuellen Übergriff vor
Joe Biden, Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei in den USA Foto: Mandel Ngan / AFP

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Vorwürfe zu einem angeblichen sexuellen Übergriff in den 90er Jahren werfen einen Schatten auf die Präsidentschaftsbewerbung des Ex-US-Vizepräsidenten Joe Biden. Eine frühere Mitarbeiterin aus Bidens Zeiten als US-Senator, Tara Reade, beschuldigt den heute 77-Jährigen, er habe sie 1993 in einem Senatsgebäude gegen eine Wand gedrückt, unter ihren Rock gegriffen und sei mit seinen Fingern in sie eingedrungen. Bidens Kampagne wies die Anschuldigungen deutlich zurück, der Demokrat selbst äußerte sich noch nicht dazu und sparte das Thema auch am Dienstag (Ortszeit) bei einem Online-Auftritt aus.

Es kommen jedoch schrittweise neue Informationsschnipsel an die Öffentlichkeit. Die Schilderungen der Frau werfen allerdings einige Fragen auf.

Reade schrieb am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter, Biden habe sie vergewaltigt. „Es gibt keine Rechtfertigung für eine institutionalisierte Vergewaltigungskultur.“ Die 56-Jährige hatte ihre Vorwürfe vor mehreren Wochen in einem Podcast publik gemacht. Große US-Medien, darunter die Washington Post und die New York Times, starteten daraufhin Recherchen, sprachen mit Reade, damaligen Weggefährten der Frau und früheren Mitarbeitern von Biden. Eindeutige Belege für ihre Darstellung fanden sie nicht.

Leila
30. April 2020 - 11.36

Ziemlich offensichtlich! Wieso kam die - angeblich - "Geschädigte" nicht sofort zu Beginn der me-too-Bewegung damit raus? Es hätte der Logik entsprochen, aber so...? Unglaubwürdig - und sonst nichts!

Laird Glenmore
29. April 2020 - 15.47

@Tarzan Politik ist ist dreckiges und mieses Geschäft, aber Donald Trump hat es mit seinen Eskapaden geschafft sich an die Spitze zu katapultieren und wenn man in der Familiengeschichte zurück geht auf Vater und Großvater dann braucht man sich nicht zu wundern woher klein Donny diese Gene her hat, man hat sie ihm als Kind ja jeden Tag aufs neue vorgespielt.

HTK
29. April 2020 - 15.08

Erstaunlich,dass die Dame erst jetzt,wo Donalds Chancen den Corona-Bach hinuntergehen,eine so prägnante Lebenserfahrung in ihrem Erinnerungsspeicher wiederfindet. Und wir werden daran erinnert wie einfach es doch ist als Frau einen Mann ins Abseits zu stellen ohne,dass vorher überhaupt seine Schuld bewiesen wurde. So eine Beschuldigung überlebt kein Politiker,auch wenn er nicht schuldig ist. Die Schlammschlacht hat begonnen und wir wissen noch von dem letzten Trumpauftritt,wo er eine Verleumdungskampagne nach der anderen gegen Clinton lancierte. Für Amerika wirds wohl reichen.

Tarzan
29. April 2020 - 12.42

würde man dieselbe Geschichte gegen Donald verwenden, dann würde sie nicht in Frage gestellt werden. Doppelmoral? @Laird Glenmore: "Finger im spiel“, es geht hier nicht um Donalds Finger :-).

Laird Glenmore
29. April 2020 - 9.53

Vielleicht hat ja D. Trump da seine Finger im Spiel soweit wir aus der Vergangenheit wissen scheut der ja keine miesen Tricks um an der Macht zu bleiben, sollte sich das bewahrheiten wäre die der beste Grund ihn nicht wieder zu wählen. Da er ( D. Trump ) nach seinen letzten Ausrutschern ziemlich in der Kritik steht traue ich ihm das wirklich zu.