Rund 22 Prozent der Menschen in Indien leben unter der absoluten Armutsgrenze. Das entspricht etwa 280 Millionen Personen. Obwohl die Wirtschaft des Subkontinents seit Jahrzehnten hohe Wachstumsraten aufweist, ist der Anteil der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, nicht nennenswert gesunken.
Das zeigt erneut, dass der so genannte «Trickle-Down-Effekt» – also die Vorstellung, dass wenn die Reichen reicher werden auch die Armen irgendwie davon profitieren – schlichtweg nicht existiert. Das Gegenteil ist der Fall: Es findet ein immer größerer Transfer von den niedrigen Einkommen hin zu den großen Vermögen. Wir können hier von einem «Trickle-Up-Effekt» sprechen.
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