Hauptursache dafür ist der Abwärtstrend bei den Kraftstoffpreisen. Auch in der Eurozone insgesamt gingen die Preise im Monatsvergleich zurück.
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum ist im Januar mit 0,8 Prozent im Vergleich zu Dezember stabil geblieben. Das geht aus den neuesten Zahlen der europäischen Statistikbehörde Euro-stat hervor.
Die monatliche Inflationsrate, also das Preisniveau im Januar verglichen mit dem im Dezember, ist im Euroraum um 1,1 Prozent zurückgegangen.
Auch in Luxemburg gingen die Preise vergangenen Monat um 0,9 Prozent zurück, während die jährliche Inflationsrate, wie schon im Dezember, bei 1,5 Prozent lag. Hauptgrund für die weiterhin geringe Inflationsrate sind vor allem die stagnierenden Preise für Kraftstoffe, wie Benzin und Diesel.
Diese Energiepreise gingen im Jahresvergleich um 1,2 Prozent zurück, während der monatliche Anstieg bei 0,0 Prozent lag.
Lebensmittel verteuern sich stark
Am stärksten verbilligten sich die Preise für flüssige Brennstoffe. Sie gingen um 5,1 Prozent zurück.
Am stärksten verteuerten sich Tabakprodukte. Sie stiegen im Jahresvergleich um 3,9 Prozent im Preis. Aber auch die Preise für den elektrischen Strom in der Eurozone stiegen laut Eurostat im Januar mit 2,7 Prozent überdurchschnittlich stark, während sich Milch, Käse und Eier um 3,0 Prozent verteuerten.
In Deutschland lag die jährliche Inflationsrate bei 1,2 Prozent, während sie in Frankreich 0,8, in Italien nur 0,6 Prozent betrug.
Deflationsspirale
Griechenland und Zypern befinden sich weiter in einer Deflationsspirale. So ging in Griechenland das allgemeine Preisniveau um 1,4 Prozent im Jahresvergleich zurück, nach minus 1,8 Prozent im Dezember. Auch in Zypern war im Januar ein Preisverfall von 1,6 Prozent zu beobachten, nach minus 1,3 Prozent im Dezember.
Die Inflationsrate in der EU lag mit 0,9 Prozent leicht über der des Euroraums.
Die höchsten Raten in der EU hatten Finnland und Großbritannien mit jeweils 1,9 Prozent.
Die durchschnittliche Inflationsrate der vergangenen zwölf Monate in Luxemburg lag mit 1,6 Prozent nur geringfügig über der Deutschlands mit 1,5 Prozent.
(Stefan Osorio-König/Tageblatt.lu)
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