CSI steht für «Crime scene investigation», Spurensicherung am Tatort – Forensik. In dieses Gebiet fällt auch die Obduktion von Leichnamen, die wohl «prominenteste» Sparte der Rechtsmedizin. Das Tageblatt hat sich in Luxemburg umgesehen.
«Tatort» war in dem Fall das «Laboratoire national de santé» in Düdelingen, wo die Luxemburger Rechtsmedizin ihr neues Zuhause gefunden hat. Und in der Person des Deutschen Dr. Andreas Schuff seit dem 1. April 2014 auch den ersten staatlichen Rechtsmediziner in Luxemburg an der Spitze der Abteilung stehen hat.
Obduktionen
Bis dahin wurden Obduktionen zwar in Luxemburg durchgeführt, aber von Spezialisten der Abteilung Rechtsmedizin der Uni Homburg (unter ihnen übrigens teilweise auch Dr. Schuff).
Schuff ist ausgebildeter Facharzt für Rechtsmedizin und demnach Spezialist für Obduktionen. 75 bis 100 werden ungefähr pro Jahr in Luxemburg durchgeführt, diese machen nach eigener Angabe aber «nur» ca. 10 bis 20 Prozent seiner Arbeit aus.
In einer Reportage (Ausgabe vom 8.10.) hat sich das Tageblatt im Gespräch mit Andreas Schuff v.a. für Obduktionen interessiert, aber auch seine anderen Aufgabengebiete belichtet und fotografisch einen Blick hinter die Kulissen von «CSI Lëtzebuerg» geworfen.
Zu Demaart
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